12. Juni 2026

  • Outeiro de Rei

  • Castro de Ribeiras de Lea

  • Castro de Rei

  • Pastoriza

  • Meira

Nachdem schon die letzte Etappe mit 110 km für unser übliches Reiseverhalten relativ lang war, wird es auch heute kein Kurztrip - man merkt, dass wir uns dem Ende der Reise nähern, und noch liegt so viel Spanien vor uns ...

Trotzdem lasse ich ungern Stellplätze unbeachtet liegen, wenn ich in ihre Nähe komme. Auch die heutige Route führt über einige Orte, die ich bisher noch nicht aufgesucht habe.

Dazu zählt allerdings nicht der kommunale Wohnmobil-Stellplatz in der zu Castro de Rei gehörenden Ortschaft Ribeiras de Lea, den ich schon vor etlichen Jahren erstmals besucht habe. Heute erweist sich die Wasser-Versorgung dieses Stellplatzes als sehr nützlich.

20260612 Castro RibeirasLea Stp

Danach geht es aber in die "Hauptstadt" Castro de Rei, die einen eigenen Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet hat, der für mich neu ist.

20260612 CastroDeRei Stp

Dieser Stellplatz macht einen ganz guten Eindruck und unter anderen Umständen wäre hier auf jeden Fall eine Übernachtung angesagt, aber heute will ich noch etwas weiter.

Da gibt es nämlich den Ort Pastoriza, der erst im Mai einen neuen Wohnmobil-Stellplatz mit einer großen Feier eingeweiht hat. Es soll der größte (kommunale) Wohnmobil-Stellplatz in Galicien sein.

Der Platz ist tatsächlich groß (42 markierte Parkbuchten), aber vor allem ist er leer - da fehlt es wohl noch an der Akzeptanz, oder am Bedarf ...

20260612 Pastoriza Stp

Der Abstecher nach Pastoriza ist schnell beendet - hier wollen weder Christa noch ich bleiben. Neuer, schattenloser Asphalt und eine heiße Sonne vom wolkenlosen Himmel - das verträgt sich nicht.

Auf dem Rückweg zur N-640 unterbreche ich kurz die Fahrt bei einem Hinweisschild, das auf die Quelle des Río Miño hinweist. In einem kleinen See gleich neben der Straße soll der Ursprung dieses schönen Flusses liegen (GPS: 43.2252, -7.321).

20260612 Mino Quelle

Bald darauf erreiche ich den Ort Meira und fahre direkt zu dem hiesigen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz.

Ursprünglich war der Stellplatz nur von Wiesen umgeben, inzwischen wurde ein Tennisplatz direkt neben den Stellplatz gebaut - das Plop-Plop der Tennisbälle nur wenige Meter hinter dem Wohnmobil ist eigentlich ein Witz, die Qualität des Stellplatzes hat dadurch auf jeden Fall gelitten.

20260612 Meira Stp

Wir haben doppelt Glück: ich erwische den Randplatz, der nicht direkt vor dem Tennis-Käfig liegt, und außerdem spielt heute niemand Tennis - nur ganz spät, um 23Uhr, kommen zwei Spieler, die aber um Mitternacht wieder verschwinden.

Christa und ich machen natürlich einen Rundgang durch den Ort, wobei wir uns mit einem Mittagessen und später auch mit Café und Kuchen belohnen. Viel Sehenswertes gibt es nicht, nur das alte Konvent-Gebäude fällt etwas aus dem Rahmen.

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