20. - 21. Juni 2026

  • Vitoria-Gasteiz

  • San Román de San Millán

  • Araia

  • Etxarri Aranatz

  • Canfranc Estación

Wie im Fest-Programm angekündigt endete erst um 2:30 Uhr die Live-Musik. Und dann dauerte es noch eine Zeit lang, bis wirklich Ruhe einkehrte. Schlafen war kaum möglich, zumal es nachts sehr warm blieb.

Das will ich nicht noch einmal mitmachen - statt eines Ruhetages in Vitoria-Gasteiz geht es heute schon in die Höhenlagen der Pyrenäen. Bei Temperaturen über 30°C kann man es im fahrenden Wohnmobil bei laufender Klimaanlage ganz gut aushalten. Und da ich vor allem auf Autobahnen fahre, sind die zu absolvierenden 250 km auch kein Problem.

Einen ersten Halt gibt es schon nach ca. 40 km bei einer Raststätte in San Román de San Millán. Hier schaue ich mir den vorhandenen Wohnmobil-Stellplatz an.

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Ich müsste schon sehr verzweifelt sein, um hier zu übernachten, aber die Ver- und Entsorgungsstation ist nützlich.

Nur 3 km entfernt liegt der kleine Ort Araia, dessen kommunaler Wohnmobil-Stellplatz eine bessere Übernachtungsoption ist. Und  er bietet sich auch für unsere Mittagspause an.

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Laute Motor-Geräusche und Reifen-Quietschen machen mich neugierig, deshalb spazieren Christa und ich noch ins Ortszentrum, um die Lärm-Quelle zu suchen.

Offenbar wird auch hier der Johannistag gefeiert, und als Beiprogramm führen einige Auto-Enthusiasten ihre alten Schätzchen vor - Golf, BMW, Ford aus den 70er und 80er Jahren, gepflegt und manche auch unüberhörbar getunt.

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Bei dem Trubel auf den Straßen finden wir kein geeignetes Restaurant, so dass das Mittagessen im Wohnmobil stattfindet. Anschließend geht es weiter auf der A-10 in Richtung Pamplona.

Unterwegs mache ich noch einen kleinen Abstecher in den Ort Etxarri Aranatz. Hier dokumentiere ich nicht nur den kommunalen Wohnmobil-Stellplatz, sondern nutze die Gelegenheit, den Wassertank zu füllen, denn das Wasser ist hier wirklich gut - klar, kalt und ohne Beigeschmack.

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Die Fahrt geht an Pamplona vorbei, und auf der A-21 beim Yesa-Stausee kreuzen wir die Route vom Beginn dieser Reise - der Kreis hat sich geschlossen.

Das ist aber noch nicht das Ende der Reise, denn kurz darauf sind wir in Jaca und biegen ab in die Bergwelt der Pyrenäen. Erst als wir den Ort Canfranc Estación erreichen ist die heutige Tagesetappe beendet. Auf 1200m Höhe ist die Temperatur tatsächlich erträglich - knapp unter 30°C nach 18 Uhr.

Der hiesige kommunale Wohnmobil-Stellplatz ist gut gefüllt, aber es gibt noch einige wenige freie Plätze. Da heute Samstag ist, hatte ich vorsichtshalber schon heute Mittag online einen Platz reserviert - die Anreise war so etwas entspannter.

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In dem Ort Canfranc Estación waren Christa und ich schon mehrfach, so dass wir diesmal ohne Aktivitäten-Programm einfach relaxen können.

Es bleibt für mich aber immer eine Herausforderung, das riesige 240m lange Bahnhofsgebäude auf ein Foto zu bannen.

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